Mineralöl in Adventskalender-Schokolade macht Krebs

StimmtHaltNicht – Die große Medienwelle gegen das allmorgendliche Stück Schokolade in der Vorweihnachtszeit ist unbegründet: Das in einem Stück möglicherweise enthaltene Mineralöl ist im Verhältnis zur täglichen Gesamtaufnahme der sogenannten Kohlenwasserstoffgemische unerheblich. Das schrieb das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Dienstag auf seiner Website und reagiert damit auf eine Untersuchungen der Stiftung Warentest. Die Stiftung hatte in der Schokolade aus verschiedenen Adventskalendern Kohlenwasserstoffgemische nachgewiesen. Es folgte – wen wunderts – ein medialer Aufschrei.

Freilich, toll finden es auch die Sicherheitsexperten vom BfR nicht, wenn Schokolade mit Bestandteilen aus Mineralölen verunreinigt ist. Diese Kohlenwasserstoffgemische seien nicht ausreichend untersucht und so könne beispielsweise eine mögliche krebserzeugende Wirkung in Lebensmitteln nicht ausgeschlossen werden. In Beamtensprache schlussfolgern sie: Solch ein Übergang sei grundsätzlich unerwünscht und sollte vermieden werden.

ABER der Übergang von Mineralölbestandteilen aus Verpackungen von Recyclingkarton in Nahrungsmittel sei nicht überraschend, sondern sogar zu erwarten, so die Experten. Und selbst wenn man den „Worst Case“ annehme, ergebe sich durch das Essen von einem Stück Schokolade pro Tag ein nur „sehr geringer zusätzlicher Anteil“ zu der Menge an Mineralölen, die man ohnehin täglich durch die Nahrung aufnehme.

Wer sich also die Zeit bis Heilig Abend mit Kalender-Schoki verkürzen will, kann dies nach wie vor mit gutem Gewissen tun.

Google-News-Suche vom 27.11.2012: Panikmache durch Tatsachenbehauptungen

 

 

Bewertung von Stiftung Warentest: www.test.de/Adventskalender-mit-Schokoladenfuellung-Mineraloel-in-der-Schokolade-4471436-0/

Stellungnahme vom BfR: www.bfr.bund.de/de/mineraloelbestandteile
_in_schokolade_aus_adventskalendern-132163.html

Ne Kneipe umme Ecke schadet dem Alkoholkonsum

ACH NEE… Gelegenheit macht Trinker. Das hätten wir uns auch ohne Studie gedacht. Aber hier habt ihr es noch einmal schwarz auf weiß:

So gehts für Nachbarn aus der Kneipe: Hintern wund, Nase rot und auf allen Vieren
So gehts für Nachbarn aus der Kneipe: Hintern wund, Nase rot und auf allen Vieren

Ist eine Kneipe um die Ecke, trinkt man öfter mal ein Bierchen, so eine wissenschaftliche Studie, die im Fachmagazin „Addiction“ veröffentlicht wurde. Die Autoren und sicher nächsten Nobelpreisträger kommen dieses Mal aus Finnland. Wie das Deutschlandradio berichtet haben sie mehr als 50.000 Finnen über sieben Jahre begleitet. Ihr Fazit: Bei Personen, die einen Kilometer näher an eine Kneipe zogen, stieg das Risiko zum schweren Trinker zu werden, um 17 Prozent. Gleiches galt übrigens scheinbar auch, wenn die Kneipe zu den Personen zog, sprich sich ein Barmann in der Nähe niederließ.

Danke für diese Ergebnisse, wir behalten nun die Nachbarschaft im Auge. Prost.Watch movie online The Lego Batman Movie (2017)

Quellen:
Artikel vom Deutschlandradio: http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=154905
Hier geht’s zur Studie: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1360-0443.2012.04053.x/abstract

Ach ja, als schwere Trinker definieren die Wissenschaftler Männer, die pro Woche mehr als 300 Milliliter reinen Alkohol trinken (entspricht zwölf Halbliterflaschen Bier) oder Frauen mit mehr als 200 Millilitern (acht Flaschen).